Neurokinetik

Arianne Hoffmann ist zertifizierte NKT I Practitioner. Die aus den USA kommende Methode hilft Probleme in der Biomechanik aufzudecken, um dann durch entsprechende Protokolle die Ansteuerung zu verbessern. Hier gilt es, fehlerhafte Bewegungsmuster zu entdecken und dem Körper Alternativen aufzuzeigen. Hierbei hilft die Neurokinetik den Trainern und Klient*innen gleichermaßen. Das Verfahrens gibt eine Reihe von Protokollen in die Hand, um muskuläre Dysfunktionen sichtbar zu machen. Gleichzeitig begreift die Klient*in die Funktionsstörung ebenso klar und kann gezielt dabei mitwirken, diese zu beheben.

Sportler*innen und diejenigen, die ihren Körper dauerhaft beweglich und kräftig halten möchten, profitieren ebenso wie Menschen mit Schmerzen von der Neurokinetik. Im Personal Training achten die Trainer bewusst auf das Ansprechen von Bewegungsmustern. Durch ein abwechslungsreiches Training wird die Haltung verbessert und damit die Grundlage für Kraft und Ausdauer gelegt. Folgt man den kinetischen Ketten im Training, lässt sich oftmals eine Bewegungsrichtung ausmachen, die vom Gehirn nicht gut angesteuert werden kann. Mithilfe der Neurokinetik ist es möglich, diese Ketten gezielt anzusteuern. Somit lässt sich das Training vielschichtig anpassen. Dies führt nicht selten zur Leistungssteigerung insgesamt, auch wenn nur Aspekte trainiert werden.

Bewegungsmuster verändern

 

Sind Bewegungsmuster nicht optimal angelegt, können biomechanische Probleme auftauchen. Das können Schmerzen oder Einschränkungen in der Mobilität sein. Zuallererst müssen Dysfunktionen erkannt werden. Dafür hat Arianne ein geschultes Auge und ein ausgeprägtes Bewegungswissen. Danach gilt es, dem Körper alternative Bewegungsmuster aufzuzeigen.

Bei Menschen, die gezielt bestimmte Bewegungsabläufe verbessern wollen, um ihre Performance zu steigern, ist es oft ‘nur’ eine Frage, wie sie das Neuerlernte integrieren. Durch detaillierte Anweisungen lassen sich neue Aspekte einer Bewegung begreifen. Anders ist es bei Menschen mit Schmerzen. Haben diese eine biomechanische Ursache, bedingt durch Überlastung oder Haltung, ist es günstiger, die neurologisch gespeicherten Muster zu verändern.